Tauchen auf Poor Knight Island und Surfen in Raglan
Ich war gerade bei McDonalds. Der Laden ist zwar nicht gerade für kulinarische Köstlichkeiten bekannt und sorgt immer wieder für Debatten um Geschmack oder eben Nicht-Geschmack unter Gourmets (und solche die es werden wollen). Aber man kann McDonalds nicht vorwerfen, dass meine Portion heute zu klein gewesen sei. Schon das Mac-Attack-Meal mit zwei Big Macs ist ein gut füllendes Angebot. Hinzukommt bei einigen McDonalds-Filialen die praktische 60-Sekunden-Regel. Will heißen: bekommt man nicht innerhalb von 60 Sekunden seine komplette Bestellung, gibt es einen Big Mac umsonst. So gab es heute bei mir das 3-Big-Mac-Menü für $10.50, also 5,30 € (was wohl eher ein Argument für Gourmands als für Gourmets ist).
Letzte Woche Donnerstag war ich mit Judy auf Poor Knights Island tauchen. Das Gebiet zählt laut Tauchzeitschriften zu einem der schönsten subtropischen Tauchreviere der Welt. Um am Tauchtag frisch zu sein, sind wir schon einen Tag früher angereist. Der Tauchveranstalter schätzte die Chancen 50:50 ein, dass wir annehmbares Wetter bekommen würden und die Tauchgänge stattfänden. Dementsprechend mulmig war unser Gefühl am Vorabend, da wir nicht wussten ob unsere Anreise umsonst war. Auch der nächste Morgen schaffte noch nicht mehr Klarheit (im wahrsten Sinne des Wortes), da es sehr bedeckt war. Dessen ungeachtet machten wir uns auf den Weg zum Hafen, wo unser Tauchveranstalter saß. Der strahlte uns an und meinte es würde ein großartiger Tag werden und – er sollte Recht behalten. Die Wolkendecke brach und es wurde ein schöner Tag. Die Unterwasserwelt war wirklich unglaublich. Die Sicht lag bei 30-35 m, die Wassertemperatur von 21°C war mit dem Neoprenanzug gut auszuhalten.
Es war das erste Mal dass ich mich nach einer Unterwasserkamera gesehnt habe. Es hätte viel zu fotografieren gegeben: das blaue Wasser alleine war ein Traum, dazu unterschiedliche Fischschwärme, Stachelrochen, Moränen, Unterwasserhöhlen und, und, und.
Der erste Tauchgang wurde allerdings ein bisschen dadurch getrübt, dass meine Leihmaske nicht gut saß. Mir lief ständig Wasser in die Maske und ich musste zusehen, dass ich loswerde. In 28 m Tiefe kein angenehmes Problem! Dementsprechend schnell ging mir beim ersten Tauchgang nach nur etwas mehr als 20 Minuten die Luft aus.
Für den zweiten Tauchgang hat mir Judy eine ihre Ersatz-Maske geliehen, welche perfekt saß und prompt lief es auch deutlich besser. Nach 35 Minuten und vielen coolen Eindrücken war unser zweiter Tauchgang dann auch beendet und wir haben uns wieder auf dem Weg zum Festland gemacht.
Am Wochenende bin ich mit Caro nach Raglan zum Surfen gefahren. Raglan liegt südlich von Auckland an der Westküste und ist unter Surfern für gute Wellen bekannt. Leider habe ich keine Fotos vom Surfen direkt (wie auch), aber es war ein Mordsspaß! So ein Mordsspaß, dass wir heute wieder Surfen waren, diesmal in Muriwai nördlich von Auckland. Und ratet mal, was ich morgen machen werden – richtig – surfen!
Nach dem Sonnen- gabs noch den Monduntergang
Pizza zum Sonnenuntergang, eine Flasche Wein und ein Thema zum philosophieren - was braucht man mehr!
Der Sternenhimmel über den Farnblättern
Der Inspiration Point macht seinem Namen alle Ehre!
Feinste Surf-Technik Skills werden hier vorgeführt. Links Timm aus D und Lief aus Schweden, rechts CaroLinks zu den Foto-Alben:
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2 Kommentare:
Du scheinst etwas Deinen Blog zu vernachlässigen. Was ist bei Dir so los? Viel zu tun bzw. unterwegs?
Ich bin gerade mit Lena unterwegs und wir reisen auf der Suedinsel umher. Da wir nur ab und zu in I-net Cafes Zugang zum Internet haben, kann ich halt keine grossen Geschichten schreiben. Das musst du jetzt machen ;)
Schoene Gruesse aus Invercargill!
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