Piha und Rangitoto Island
Am Samstagmorgen habe ich zusammen mit Michelle, meiner Mitbewohnerin, einen Blick auf einen der vielen Farmers Markets von Auckland geworfen. Einen Farmer's Market kann man sich prinzipiell so vorstellen wie einen der Wochenmärkte in Hamburg. Es gibt frisches Gemüse, Obst, Brot und viele Spezialitäten. Erstaunlicherweise ist dieser Markt einer der wenigen Gelegenheiten in Auckland Organic Food (also Öko-Lebensmittel) zu kaufen. Ich hatte mir Neuseeland immer als grünes Land vorgestellt, aber nachdem ich auch gesehen habe was für Autos hier rumfahren. In diesem Punkt scheint Neuseeland den USA ähnlicher als Europa zu sein.
Nach selbst gemachten Pizzen haben wir uns auf den Weg nach Piha gemacht. Piha ist ein Strand im Westen von Auckland, der berüchtigt für gute Wellen und demzufolge beliebt bei vielen Surfern ist. Erika, eine Freundin von Michelle, die selber ein Jahr in Deutschland gelebt hat, hat uns abgeholt und ist mit uns dorthin gefahren. Die Fahrt nach Piha dauert keine Stunde und glücklicherweise liegen einige Weingärten auf den Weg dorthin, sodass wir noch eine Weinprobe machen konnten.
Die Strände im Westen von Neuseeland haben fast ausnahmslos alle dunklen Sandstrände. Der Strand von Piha ist sehr eisenhaltig und glitzert in der Sonne, was auf den Fotos allerdings nicht so ganz rauskommt. Zusammen mit der hügeligen Landschaft und der rauen See ergibt der Strand einen urtümlichen Anblick. Es war sehr entspannt dort: keine Promenade, viele Surfer, nur ein paar Geschäfte (Surf-Läden). Das war definitv nicht das letzte mal, dass ich dort gewesen bin. Nur: nächstes Mal werde ich mit einem Surfbrett ausgestattet sein.
Am Sonntag habe ich mit Steffi auf den Weg nach Rangitoto Island gemacht, eine Insel, die erst vor 600 Jahren im Hauraki Golf und nur wenige Kilometer von Auckland entfernt durch einen Vulkanausbruch entstanden ist. Von dem Vulkan wird heutzutage jedoch angenommen, dass er erloschen ist. Die Insel ist bis auf einige wenige Wochenendhäuser weitgehend unbewohnt. Zu sehen gab es viel (abwechslungsreiche) Natur – von vulkansteinreichen Küstenabschnitten über mit hohen Farnen durchsetzte Wälder bis zu Höhlen aus Vulkangestein und nicht zuletzt einen Vulkankrater, der allerdings so groß ist und schon so mit Bäumen bewachsen ist, dass es schwer ist ihn überhaupt als solchen zu erkennen.
Auf Rangitoto soll es den größten, zusammenhängenden Pōhutukawa-Wald der Erde geben. Pōhutukawa wird hierzulande auch New Zealand Christmas Tree genannt, weil er von zur Weihnachtszeit blüht.




3 Kommentare:
heyho Simon,
machst du eigentlich an irgendeinem WE mal nichts? ;) Aber ich muss ja mas sagen, dass auch ich weit rum komme, immerhin bin ich jetzt jeden Samstag in Altona! Hihi..
Wenn du das Surfen lernst, dann kannst du es mir ja beibringen, wollte das auch mal machen. ;)
LG aus dem regnerischen und 5 Grad "warmen" Hamburg
hi simon,
bin gerade bei sophie und wir haben deine fantastischen bilder samt reportage gesehen und gelesen! die pupurroten chrismasblüten gefallen mir am besten. wir gehen heute ins gospel-musical wobei marie-sophie sehr aktiv mitwirkt.leider ist das wetter regnerisch und trübe wir wären sehr gerne bei dir in der warmen saison.bis zum nächsten mal
deine mama
Moin,
Du musst mal mehr Bilder von den Mädels einstellen!!!
Freut mich ja das Du die Landschaft ganz gut findest!!
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